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Valencia in Venezuela: Ausgangspunkt für Erkundungstouren

Valencia in Venezuela: Ausgangspunkt für Erkundungstouren

Venezuela findet sich hierzulande meist mit negativen Schlagzeilen in den Medien wieder. Dabei gerät zunehmend in Vergessenheit, dass das Land an der Karibikküste perfekte Voraussetzungen für einen vielseitigen Urlaub bietet. Abenteuerreisende, die die Natur lieben, kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Touristen, die an traumhaften Karibikstränden entspannen möchten.
Der höchste Wasserfall, der größte Asphaltsee der Welt und die größte Tropfsteinhöhle Südamerikas gehören zu den Naturschätzen, die Venezuela zu bieten hat. 39 Prozent der Fläche Venezuelas besteht aus Wald. Charakteristisch im Landesinneren: das Bergland. Denn ein Teil der Anden ragt in Venezuela hinein und erreicht eine Höhe von bis zu 5000 Metern. Die Küste ist 2800 Kilometer lang und verfügt über wunderschöne Karibikstrände mit türkisblauem Wasser.

Flüge nach Valencia: Landen auf dem Aeropuerto Internacional Arturo Michelena

Wer einen Städtetrip in die Hauptstadt Caracas auslassen und direkt in die Natur reisen möchte, für den bieten sich Flüge nach Valencia an. Die Stadt liegt etwa 180 Kilometer westlich von Caracas und ist Heimat des Aeropuerto Internacional Arturo Michelena. Dorthin gibt es immer wieder gute Flugangebote.
Valencia ist ein optimaler Ausgangspunkt für Ausflüge ins Landesinnere. Die spannende Landschaft der Llanos-Ebene reicht von der östlichen karibischen Küste bis in an die kolumbianische Grenze, einmal quer durchs Landesinnere also. Hier gibt es noch richtige Cowboys, denen Wanderer auf ihren Touren begegnen können. Im nordöstlichen Teil der Ebene befindet sich der Nationalpark Cueva del Guácharo, der die größte Tropfsteinhöhle Südamerikas beheimatet. Alexander von Humboldt entdeckte hier einst eine seltene Vogelart: die Fettschwalme, auf Spanisch „guácharo“ genannt.

Berühmtes Expeditionsgebiet im Landesinneren

Südlich des Flusses Orinoco ist Schluss mit touristischem Abenteuer. Das Gebiet wird unter Einheimischen „grüne Hölle“ genannt. Hier beginnt das tiefste Amazonien, das sicherlich auch Alexander von Humboldt abenteuerlich vorkam. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, diesen Landstrich mit dem Boot zu erkunden. So stellte er erfolgreich unter Beweis, dass die Flüsse Orinoco und Amazonas eine Verbindung haben, was lange Zeit als unmöglich galt.
Doch das Wald-Gebiet ist nicht gänzlich touristisch unerschlossen. Im Bundesstaat Bolivar liegt weiter südlich ein wahres Naturjuwel: Die Tafelberge der Gran Sabana sind Heimat einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, von den Felswänden sausen Wassermassen hinab. Der höchste Wasserfall der Welt gehört zu diesem eindrucksvollen Ensemble. 100 Meter hoch ist der Salto Angel. Das Gebiet ist über Pfade erreichbar, auf denen es mehrere Campingmöglichkeiten gibt. Wer eine Tour hierher plant, sollte sich vorher bei einem Tropenmediziner informieren. Eine vorherige Gelbfieberimpfung und ein Malariamittel im Handgepäck sind unabdinglich.

Traumhafte Karibikstrände: Optimal zum Entspannen und Tauchen

An der Küste zeigt Venezuela sein weniger raues Gesicht, hier lassen weiße Sandstrände und türkisfarbenes bis hellblaues Meer den Traum vom Karibikurlaub wahr werden. Hotspots für Tauchsportler sind Los Roques sowie die Nationalparks Morrocoy und Mochima.

Bildquelle: Pixabay, tpsdave, 100292

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