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Luanda: Eine afrikanische Stadt mit rasantem Wachstum

Luanda: Eine afrikanische Stadt mit rasantem Wachstum

Angola stand Hunderte von Jahren unter portugiesischer Kolonialherrschaft und war danach ab Ende der Siebziger und in den Achtzigern ein sozialistischer Staat. Heute ist das westafrikanische Land eine Republik mit Präsidialsystem. Kulturell vielfältig, architektonisch widersprüchlich und wirtschaftlich interessant: Wer nach Luanda kommt, lernt Afrika aus einer neuen Perspektive kennen.

Flüge nach Luanda: Immer wieder gute Flugangebote

Flüge nach Luanda landen auf dem Aeroporto Internacional Quatro de Fevereiro. Gute Flugangebote in die angolanische Hauptstadt gibt es immer wieder. Das Stadtzentrum ist nur vier Kilometer von dem kleinen Aeroporto Internacional Quatro de Fevereiro entfernt.
In Luanda spricht man Portugiesisch, die Landessprache hat jedoch ihre Eigenarten und ist mit afrikanischen Begriffen durchsetzt. So prägten vor allem die Bantu-Sprachen das angolanische Portugiesisch.

Viele Straßen und Plätze erstrahlen in neuem Glanz

Von 1975 bis 2002 herrschte in Angola Bürgerkrieg, infolgedessen schätzungsweise 500.000 Menschen ums Leben kamen und 2,5 Millionen vertrieben wurden. Der Aufbau der zerstörten Infrastruktur ist bis heute in vollem Gange. Viele Plätze und Straßenzüge Luandas erstrahlen bereits in neuem Glanz. Besonders sehenswert ist die Uferpromenade der Stadt. Sauber gepflasterte Gehwege, akkurat angelegte Rasenflächen, in regelmäßigen Abständen gepflanzte Palmen: Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich hier deutlich bemerkbar.

Ansiedlung von ausländischen Firmen

Ausländische Firmen wittern lukrative Geschäfte und schicken Personal. Vor allem im IT-Bereich bietet ganz Westafrika enorme Entwicklungspotenziale. Doch die Entsendung ist sehr kostspielig. Die Stadt gilt laut einer Studie einer international agierenden Unternehmensberatung als zweitteuerste Stadt für Ausländer weltweit.
Im Zentrum der Hauptstadt Angolas schießen Hochhäuser in die Luft. Glänzende Fassaden außen, luxuriöse Einrichtung innen: Solche Apartments kosten mehrere Tausend Euro Monatsmiete. Außerdem sind Lebensmittel und Kosmetikprodukte westlichen Standards extrem teuer. Wer nicht auf den lokalen Märkten kaufen oder an Straßenständen zu Mittag essen möchte, muss also tief in die Tasche greifen.
Luanda hat seine Ecken und Kanten: Allein von 1990 bis 2001 hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt, offiziell leben hier 2,6 Millionen Menschen, Schätzungen zufolge jedoch sollen es um die fünf Millionen sein. Wer einen Perspektivwechsel schätzt und festgesetzte Klischees über Afrika entkräften möchte, hat mit diesem Reiseziel die richtige Wahl getroffen.

Bildquelle: Pixabay, mdccruz01, 2141661

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